Gitarrenunterricht in Köln
Roger Barrach
Lothringer Straße 119
50667 Köln
Tel.: +49 177 6680822
Mail: mail@rogerbarrach.de
Die Welt braucht mehr gute Musik – handgemachte Musik von Menschen für Menschen!
Musik zu machen hat nachweislich einen positiven Effekt auf unsere Gemütslage und ist somit ein idealer Ausgleich für einen stressigen Alltag. Musik ist zudem eine zutiefst soziale Sache. Mit anderen zu spielen (im besten Fall für Zuhörer) verbindet, es ist eine intensive Form der Kommunikation.
Meine Schüler sind Anfänger und Fortgeschrittene jedes Alters.
Ich hole den Schüler dort ab, wo er steht, definiere mit ihm Ziele und suche gemeinsam mit ihm Wege dorthin.
Dem Anfänger zeige ich die ersten Schritte zu einem erfolgreichen Lernen mit Spaß am Instrument.
Dem Fortgeschrittenen zeige ich wie er sein Potential weiterentwickeln kann.
Inhalte
Grundlagen
Solide Grundlagenkenntnisse sind die Basis für kontinuierlichen Erfolg. Wer hoch bauen will, braucht ein breites Fundament. Inhaltlich fahre ich zweigleisig. Ein Ziel ist das Erarbeiten eines Repertoires der Musik, die einem am Herzen liegen. Parallel dazu wird kontinuierlich an Grundlagen gearbeitet.
Wir lernen besser wenn wir mit anderen interagieren, daher ist das miteinander spielen von großer Bedeutung (auch als Anfänger). Wie man eine Sprache letztendlich nur richtig durch Konversation lernt, so erlernt man ein Instrument am schnellsten durch das Spielen mit anderen, am besten für ein Publikum (Musik als soziales Ereignis).
Als Musiker sollte man zwei Geisteshaltungen erlernen und je nach Spielsituation einnehmen können. Ich nenne sie den Übe- und den Spiel-Modus: beim Üben liegt der Fokus auf der Suche nach Fehlern. Spiele ich mit anderen, darf ein Fehler keine Rolle spielen, weil er sich nicht ungeschehen machen lässt und wir ihn in dem Moment auch nicht verbessern, nicht „rausüben“ können. Diese Haltung sich zu eigen zu machen ist schwerer als man denkt, weil man sich über Fehler ärgert und in manchen Situation vielleicht sogar dafür schämt.
Die Gitarre eignet sich gut für kleine Besetzungen wie dem Duo, zum Beispiel mit einer weiteren Gitarre. Ein Instrument übernimmt hierbei die Melodie, das andere die Begleitung. Die Rollen können getauscht, gegebenenfalls kann ein Solo eingebaut werden. Auf diese Weise trainieren wir spielerisch die drei essentiellen Rollen der Gitarre in einem Ensemble oder einer Band, das Begleiten, das Melodie- und das Solospiel. Der Trainingseffekt in kleinen Besetzungen ist besonders stark, da der Einzelne viel Verantwortung trägt.
Inhalte und Themen im Detail
An folgenden Grundlagen sollte kontinuierlich gearbeitet werden:
• Takt- und Rhythmusgefühl. An diesem Thema kann man ein Leben lang arbeiten Ohne ein starker Gefühl für Takt- und Rhythmus wird man immer wie ein Anfänger klingen, es ist das Fundament für alles.
• Griffbrettübersicht. Wie finde ich mich auf dem Griffbrett zurecht? Wo liegen welche Töne?
• Rhythmusgitarre, Genre-typische Begleitungsbeispiele für jede Stilistik. Geeignete Griffbilder für Akkorde (engl. Voicings) finden, gängige Rhythmen (Back Beat, Shuffle, Bossa Nova, Funk u.a.)
• Melodiespiel
• Formgefühl
• Rudimentäre Musiktheorie. In welcher Tonart ist da Stück? Welche Akkorde sind möglich?
Weitere Themen auf Wunsch:
• Stilistischen Eigenheiten/Idiome. Blues, Rock/Metal, Pop, Folk, Jazz, von Robert Johnson über Wes Montgomery bis Metallica.
• Solo- Improvisation. Welche Tonleitern brauche ich? Improvisationskonzepte. Hier kommt alles zusammen, Theorie, Gehörbildung, Technik.
• Vertiefte Musiktheorie, Komposition, Songwriting, Kreativität. Musiktheorie ist nur dann relevant, wenn sie Anwendung in der Praxis findet.
• Rudimentärer Einstieg ins Singen. Singen trainiert das Ohr, erleichtert das Lernen von Melodien und somit auch das Lernen von Songs, hilft beim Improvisieren und komponieren.
Lernen und üben in der Praxis
Musiker zu sein ist kein Ziel, sondern eine Reise. Es ist keine erlangte Qualifikation, sondern wir bleiben ein Leben lang Lernende. Der Wunsch zu lernen muss im Grunde nicht erst geweckt werden, er liegt in der menschlichen Natur. Es gibt jedoch Faktoren, die das Lernen erschweren oder sogar vermiesen. Die vorrangige Aufgabe eines Lehrers besteht weniger darin zu motivieren, als darin Lernhindernisse aus dem Weg zu räumen, damit sich die intrinsische Motivation zu lernen entfalten kann.
Falsche Erwartungen (an sich selbst und seitens des Umfelds) sind ein häufiges Hemmnis. Sie führen zu selbstauferlegtem Druck, unrealistischen Zielen, uneffektiven, gar kontraproduktivem Üben, zu Angst, Fehler zu machen.
Alles was uns dazu bewegt das Instrument in die Hand zu nehmen, ist willkommen (intrinsische Motivation!). Dem Spieltrieb, dem Wunsch, Neues zu entdecken sollte immer nachgegeben werden, auch wenn es vorerst beim Ausprobieren bleibt. Gleichzeitig sollte immer etwas Zeit in die Verbesserung von Grundlagen investiert werden. Gibt es hier Defizite, flacht die Lernkurve schnell ab. Spaß und Arbeit lassen sich verbinden. Erst das Vergnügen, dann die Arbeit!
Ein paar Faktoren begünstigen das Lernen
• Regelmäßigkeit ist wichtiger als Länge. Am besten täglich üben, auch wenn es nur 10 Minuten sind, statt am Wochenende einmal für zwei Stunden. Das Gehirn konsolidiert neue Informationen über Nacht. Jeden Tag an dem man nicht übt, ist eine verpasste Gelegenheit etwas zu lernen.
• Einen Zeitraum zum Üben vorab reservieren anstatt sich zu sagen, ich übe wenn ich Zeit habe. Zeit hat man nicht, Zeit muss man sich nehmen!
• Den Umfang des Materials begrenzen. Sich fragen, wieviel Zeit habe ich täglich zur verfügen? Sind es tatsächlich nur 10 Minuten, sollte man sich nur wenig vornehmen, einen Akkordwechsel, einen neuen Takt einer Melodie, ein Zeile wiederholen.
Es kann ratsam sein, am Anfang nach der festgelegten Dauer aufzuhören und diese erst Schritt für Schritt zu steigern. Der letzte Eindruck, das letzte Gefühl bleibt in Erinnerung; daher nicht bis zur Erschöpfung üben.
• Mit einem Erfolgserlebnis beginnen und aufhören. Auch hier gilt, das letzte Gefühl bleibt hängen. Frustriert vom Instrument weggehen, gilt es unbedingt zu vermeiden.
• Bei sozialen Interaktionen lernen wir erwiesenermaßen schneller. Deswegen ist es mit einem Lehrer zu lernen effektiver als mit Apps oder YouTube.
• Auf ein Ziel hinarbeiten. Hierbei wird der Zweck unserer Bemühungen vor Augen geführt. Ein ehemaliger Lehrer hat immer gesagt, „Set your intention!“ – mach dir deine Intention bewusst! Ein Treffen zum jammen mit anderen oder gar ein kleiner Auftritt im Rahmen einer Feier sind Ziele, auf die man hinarbeiten kann. Sie begünstigen das Lernen (soziale Interaktion), daher sollte jede Gelegenheit genutzt werden mit anderen zu spielen, auch als Anfänger.
Preise
Der Unterricht findet einmal die Woche statt, außer an ortsüblichen Feiertagen und Schulferien.
Dauer Preis, monatlich
45 Min. 110,00 € *
60 Min. 147,00 € *
Gesonderte Arrangements, wie Stundenpakete sind nach Absprache möglich.
Unterrichstgebühren
*) Dieser Betrag ist ein mtl. Abschlag auf die Jahresgebühr für 38 Unterrichtseinheiten (52 Kalenderwochen abzüglich 12 Ferienwochen, abzüglich 2 Feiertage)
Frequently Asked Questions – FAQ
Wann kann ich Gitarre spielen?
Abhängig davon wie regelmäßig geübt wird, können die ersten, einfachen Songs schon nach wenigen Wochen begleitet werden. Ein Instrument zu erlernen ist ein Prozess ohne abschließendes Ziel. Die Welt der Musik ist unendlich groß, niemand ist in der Lage jeden Winkel zu erkunden. Selbst die größten Virtuosen erschließen nur einen Teil und haben niemals ausgelernt. Hier gilt die alte Weisheit: Der Weg ist das Ziel.
„Es geht nicht darum gut zu sein, sondern besser zu werden.“ – Bruce Forman, Jazz-Gitarrist
Wieviel und wie oft sollte man üben?
Regelmäßigkeit geht vor Länge. Am besten täglich üben, auch wenn es nur 10 Minuten sind. Das Gehirn konsolidiert neue Information über Nacht. Jeden Tag an dem man nicht übt, ist eine verpasste Gelegenheit etwas zu lernen. Aber auch wenn man nur unregelmäßig zum Üben kommt, lassen sich mit regelmäßigem Unterricht kleine Fortschritte erzielen.
Muss man Noten lesen lernen oder reicht Tabulatur?
Ich empfehle das Notenlesen, da es die allgemeine musikalische Schriftsprache ist. Musiktheorie lässt sich ohne Notenkenntnisse nur schwer verstehen. Da die Umsetzung des Notentextes auf der Gitarre eine besondere Herausforderung darstellt und für viele eine große Hürde darstellt, biete ich auch an nach Tabulatur zu spielen. Hat man ein gutes musikalisches Ohr, kann man auch ohne Notenkenntnisse weit kommen.
Sollte ich probieren ein Instrument zu erlernen, auch wenn ich glaube kein Talent zu haben?
Damit Musik zu einer Bereicherung im Leben wird, bedarf es vor allem Leidenschaft. Talent ist nichts weiter als ein Potenzial, welches mit Arbeit ausgeschöpft werden muss. Selbstredend wird man nur mit herausragendem Erfolg Konzerte spielen können, wenn einem bestimmte Dinge leichtfallen. Talent schützt nicht vor Misserfolg. Talentierte Menschen sind oft schnell frustriert wenn es schwierig wird, da sie nicht gewohnt sind sich durchzubeißen. Ich glaube nicht an die Erzählung vom Genie, dem alles zugeflogen kommt. Die erfolgreichen Künstler arbeiten sehr hart.
Muss man mit klassischer Gitarre anfangen wenn man E-Gitarre lernen möchte?
Nein, die Instrumente unterscheiden sich in Punkto Technik, Tonerzeugung, Klangideal und vor allem Repertoire.
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Roger Barrach
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Über mich
• Geboren 1975 in Ingolstadt
• Klavierunterricht ab 6 Jahre
• Ab 1990 Gitarrenunterricht
• Ab 1994 Konzerte im Bonner Raum, u.a. mit der Prog-Rock Band Secrecy
• 1995 Abitur, Grundstudium Musik auf Lehramt in Köln
• 1997 Privatstudium am „Münchner Gitarreninstitut“ (M.G.I.) bei Norbert Scholly und Philippe Caillat
• 1999/2000 Studium am Musicians Institute/G.I.T. in Los Angeles, Unterricht u.a. bei Scott Henderson, Brett Garsed
• Seit 2001 freiberuflich in Köln tätig als Lehrer, Live- und Studiogitarrist, Komponist/Songwriter, Sänger
• Seit 2012 im Dozenten-Team des Sommerkurses der New Music Academy
• Live-Auftritte u.a. mit Daniel Küblböck, Marla Glen (2006/2007), Roman (u.a. im Vorprogramm von Suzanne Vega auf ihrer Deutschlandtour 2008), Cäcilia Wolkenburg (Divertissementchen, Oper Köln), Honk – Das Musical, Bosstime – Die Bruce Springsteen Tribute Band, Peter Vollmer, TAKE OFF TO NOVA